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Asahi Kasei Dieser Chemiekonzern greift BASF und Lanxess an

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Der japanische Chemiekonzern Asahi Kasei will im Geschäft mit deutschen Autobauern zulegen – auf Kosten von Branchengrößen wie BASF und Lanxess.

Asahi Kasei Quelle: dpa

Von der angeblich so typischen Zurückhaltung und Höflichkeit hält Yuji Kobayashi offenbar wenig. Stattdessen gibt sich der Vizechef des japanischen Chemiekonzerns Asahi Kasei ausgesprochen angriffslustig „Wir bringen unsere Waffen in das Heimatland unserer deutschen Wettbewerber“, sagt er.

Derart martialisch umschreibt Kobayashi die geplante Expansion seines Unternehmens nach Europa. Während sich seine Landsleute derzeit mit Investitionen auf dem Kontinent zurückhalten, soll Asahi Kasei richtig loslegen. Vor allem mit der Autoindustrie will der Konzern groß ins Geschäft kommen – und dabei Platzhirschen wie BASF Marktanteile abnehmen.

Dafür geht das Unternehmen, das mit 33.000 Mitarbeitern zuletzt 17 Milliarden Euro Umsatz machte, sehr zielstrebig vor. Im April hat es eine europäische Tochtergesellschaft gegründet, im Juni die Europa-Zentrale in Düsseldorf eröffnet. Im Oktober folgt ein Technikzentrum in Dormagen.

 
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