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Bayer-Standorte streiten um Hebesätze Gewerbesteuer: Wer bietet weniger?

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Bald teurer als Leverkusen: Im Chempark Dormagen fallen noch hohe Steuern an. Quelle: imago images

Leverkusen leidet unter der Krise von Bayer und fürchtet Abwanderung von Unternehmensteilen. Jetzt senkt die Stadt die Gewerbesteuer radikal – und legt sich mit den Nachbargemeinden an.

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Das Freibad ist seit Jahren geschlossen. Viele Geschäfte stehen leer, die City verödet, die Zahl der Nagelstudios und Billigmodeläden ist auffällig hoch. Leverkusen, Hauptsitz des Weltkonzerns Bayer, ist chronisch klamm. Dass Bayer seit der Monsanto-Übernahme mit Problemen kämpft und deutschlandweit 4500 Jobs abbauen will, einen Großteil in Leverkusen, hellt die Stimmung nicht gerade auf.

Leverkusen plant deshalb einen Befreiungsschlag. Die Stadt will die Gewerbesteuer radikal senken, den Hebesatz von 475 auf 250 Punkte reduzieren. So hat es der Rat mit breiter Mehrheit beschlossen. Das soll Firmen anlocken, die Steuern zahlen. Es gebe ein „deutliches Interesse am Standort Leverkusen“, ist aus dem Rathaus zu hören. Die Kommunalaufsicht muss noch zustimmen.

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