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Mittelständler Warum sich ein deutsches PC-Werk für Hyrican rechnet – und für Fujitsu nicht

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2020 ist Schluss für Fujitsu in Augsburg. 1.800 Jobs will der japanische IT-Konzern streichen. Quelle: dpa

Der japanische IT-Konzern Fujitsu hat sich im PC-Massengeschäft mit übermächtigen Rivalen wie Lenovo, HP oder Dell aufgerieben. Mehrere mittelständische PC-Bauer in Deutschland beweisen dagegen: In der Nische mit klarem Fokus auf Geschäftskunden kann man sich durchaus behaupten.

Eine eigene PC-Fertigung in Deutschland rechnet sich nicht? Mitnichten: Mit der Wortmann AG aus Hüllhorst bei Detmold, Bluechip Computer im ostthüringischen Meuselwitz, Extra Computer mit Sitz in Giengen auf der Schwäbischen Alb sowie der börsennotierten Hyrican Informationssysteme aus Kindelbrück nördlich von Erfurt gibt es gleich mehrere deutsche Anbieter, die noch selbst Computer fertigen; genauer: diese aus Standardkomponenten zusammenbauen.

Sie alle zeichnet eine Gemeinsamkeit aus: Sie halten sich aus dem Preiskampf im Endkundensegment heraus, den sie gegen die PC-Giganten Lenovo, HP, Dell & Co. mit ihren völlig anderen Einkaufsbedingungen ohnehin nicht gewinnen könnten. „PCs und Notebooks sind, bis auf einige Ausnahmen wie Apple-MacBooks oder die Surface-Geräte von Microsoft, relativ austauschbare Massenprodukte geworden“, erklärt Axel Oppermann, Marktbeobachter vom IT-Analystenhaus Avispador in Kassel.

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