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erfolg.reich - Money Master #7Diese Anlageformen kommen für mich infrage

Sieben Wochen und eine Menge gut gemeinter Ratschläge: Tina sondiert die bisherigen Anlageempfehlungen.Tina Zeinlinger, Matthias Rutkowski 25.07.2019 - 16:41 Uhr

Tina Zeinlinger und Matthias Rutkowski im WirtschaftsWoche Podcast Money Master

Foto: WirtschaftsWoche

Zu viel Information weht Sand in die Augen. Das ist mir auf meiner Sonnenliege in Sardinien bewusst geworden. Der traumhaft weiße Sandstrand meines Italienurlaubs hat damit nur bedingt zu tun. Er hat bloß das Sprachbild beigesteuert und mir gezeigt, wie wichtig eine Auszeit ist. Also habe ich nicht nur Urlaub, sondern auch einen Expertenstopp beantragt. Genug gehört, genug gefragt. Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Wie? Mit Zettel und Stift.

Mithilfe einer altbackenen Pro-Contra-Liste habe ich sieben Finanzprodukte, die mir bisher empfohlen wurden, auf die mir wichtigsten Merkmale (kleine Sparsumme, hohe Flexibilität, überschaubares Risiko) geprüft. Konkret auf mich zugeschnittene Renditeberechnungen hat Redakteur Niklas Hoyer angestellt.

Das Ergebnis findet ihr hier in zwei anschaulichen Grafiken, die wir in konservative und renditeorientierte Anlageformen unterteilt haben. Neben diesen Grafiken sieht meine schwammige Pro-Contra-Liste armselig aus, aber: Dank ihr habe ich unpassende Anlageformen aussortiert, die sieben Empfehlungen auf zwei reduziert.

Konservative Anlageformen

Alle Beispiele gehen von einer Netto-Einzahlungen von 50 Euro im Monat aus. Es ist keine Inflation berücksichtigt. Bei 2% Inflation wären die Werte in 45 Jahren (heute bin ich 22 Jahre alt, dann 67) durch 2,4 zu teilen, um die heutige Kaufkraft zu erhalten Foto: WirtschaftsWoche

Mein Sondierungsprozess im Schnelldurchlauf: Rürup- und Riester-Rente scheiden aus. Bei Rürup wäre mein Geld für die nächsten 40 Jahre eingefroren, Riester rentiert sich erst so richtig, sobald es Kinderzulagen gibt. Noch dazu verliere ich die Förderung, sollte ich irgendwann im Ausland arbeiten.

Bei Immobilienfonds gibt es eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren, darüber hinaus gilt eine einjährige Kündigungsfrist – mir persönlich zu unflexibel. Anleihen schmeicheln durch ihre festgelegten Zinszahlungen zwar dem Angsthasen in mir – mit einem gut verzinsten Tagesgeldkonto erziele ich momentan aber eine höhere Rendite. Zumindest dann, wenn ich auf eine gute Bonität der Rentenpapiere achte. Einzelne Aktien sind mir zu riskant. Ich möchte sparen, nicht zocken. Zudem müsste ich für eine einzige Apple-Aktie drei volle Monate sparen.

Aktienfonds sind mir sympathisch: Mit Sparplänen ab 25 Euro Beitragssumme monatlich bin ich flexibel, streue mein Risiko und profitiere langfristig vom Wirtschaftswachstum. Ob ein kostengünstiger, aktiv gemanagter Fonds oder ETF – das entscheide ich nächste Woche. Seine finanzielle Zukunft plant man schließlich nicht auf einer Sonnenliege, oder?

Renditeorientierte Anlageformen

Alle Beispiele gehen von einer Netto-Einzahlungen von 50 Euro im Monat aus. Bei Riester ist der Sparbetrag brutto höher, da die Steuerersparnis den Nettobeitrag drückt. Es ist keine Inflation berücksichtigt. Bei 2% Inflation wären die Werte in 45 Jahren (heute bin ich 22 Jahre alt, dann 67) durch 2,4 zu teilen, um die heutige Kaufkraft zu erhalten Foto: WirtschaftsWoche

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