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Börsennotierte Unternehmen Kalifornien führt Frauenquote für Verwaltungsräte ein

Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Sonntagabend ein Gesetz, das eine Frauenquote für die Verwaltungsräte börsennotierter Unternehmen einführt. Quelle: AP

Als erster US-Staat hat Kalifornien eine Frauenquote für die Verwaltungsräte börsennotierter Konzerne eingeführt. Bis zum Ende des kommenden Jahres muss mindestens ein Mitglied im Verwaltungsrat weiblich sein.

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Kalifornien will mit einer Quotenregelung mehr Frauen den Weg in die Führungsetage von Unternehmen ebnen. Börsennotierte Firmen mit Sitz in dem US-Bundesstaat müssen bis Ende 2019 mindestens eine Frau in ihren Verwaltungsrat berufen. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Sonntagabend ein entsprechendes Gesetz. Unternehmen mit fünf Sitzen in dem Gremium müssen demnach bis Ende 2021 zwei Plätze für Frauen reservieren, Firmen mit sechs oder mehr Sitzen drei Plätze. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 300.000 Dollar.

Die Regelung sei überfällig angesichts „all der Sonderprivilegien, die Firmen schon so lange genießen“, erklärte Brown. Die jüngsten Entwicklungen in Washington und anderswo zeigten ebenfalls, dass die Maßnahme gerechtfertigt sei. Von dem Gesetz betroffen sind unter anderem die Technologie-Riesen Apple, Google und Facebook, die ihren Sitz in Kalifornien haben. Alle drei müssen bis 2021 mindestens eine weitere Frau ins Direktorium aufnehmen, um nicht gegen das neue Gesetz zu verstoßen.

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