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Diplomatischer Konflikt USA belegen Chinesen wegen Tibet mit Einreisebeschränkungen

Die US-Regierung wirft China vor, den Zugang von Ausländern nach Tibet systematisch zu beschränken. Bestimmte Behördenvertreter dürfen nun nicht mehr in die USA einreisen.

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Pompeo nannte weder Namen, noch die Anzahl der Betroffenen chinesischen Behördenvertretern. Quelle: AP

Die US-Regierung legt im diplomatischen Konflikt mit China nach: Bestimmte Funktionäre der Volksrepublik könnten fortan nur eingeschränkt oder gar nicht in die Vereinigten Staaten einreisen, gab Außenminister Mike Pompeo am Dienstag bekannt.

Betroffen seien chinesische Behördenvertreter, die ihrerseits den Zugang von Ausländern nach Tibet beschränkten. Pompeo warf der Führung in Peking vor, systematisch die Einreise von ausländischen Diplomaten, Reportern und Touristen in die autonome chinesische Region zu behindern.

Chinesische Besucher kämen hingegen in den Genuss eines „weitaus größeren Zugangs zu den Vereinigten Staaten“, ergänzte der US-Chefdiplomat. Namentlich wurde keiner der von den US-Sanktionen betroffenen Chinesen genannt. Auch deren Zahl war unbekannt.

Bereits etliche US-Regierungen versuchten, China zu Lockerungen der Beschränkungen für Ausländer bei der Einreise nach Tibet zu drängen. Dort führt Peking nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten schon seit Jahrzehnten eine Kampagne zur Unterdrückung der lokalen Kultur, der buddhistischen Religion und örtlicher Minderheiten.

Eine Einreiseerlaubnis für Tibet gestattet China nur äußerst selten – und falls doch, müssen sich Besucher an strikte Auflagen halten.

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