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EU-Strafzölle auf Stahl China wirft Europa Protektionismus vor

Sind die Strafzölle der EU gegen vermeintlichen Dumping-Stahl aus China gerechtfertigt? Das chinesische Handelsministerium hat dazu eine erwartbare Meinung – äußert sie aber wohl vergeblich.

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Die EU wirft China Preisdumping vor und erhebt Strafzölle auf von dort aus importiertem Stahl. China keilt zurück: Die Zölle seien ein „ungerechtfertigter Schutz der EU-Stahlindustrie“. Quelle: dpa

Schanghai China hat die neuen EU-Strafzölle auf Stahl kritisiert. Diese stellten einen „ungerechtfertigten Schutz der EU-Stahlindustrie“ dar, zitierte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag das Handelsministerium. Die Erhebung der Strafzölle seien um umso bedauerlicher, da sich erst vor wenigen Wochen die Finanzminister der G20 in Shanghai für den Abbau von Protektionismus ausgesprochen hätten.

Die EU-Kommission hatte am Freitag ihre Strafzölle auf ein Stahlprodukt aus China ausgeweitet. Die höheren Einfuhrgebühren betreffen Bewehrungsstäbe, die im Baugewerbe verwendet werden und den Standards in Großbritannien und Irland entsprechen. Die im Januar vorläufig verhängten Zölle seien damit nun offiziell festgelegt.

Die EU-Kommission reagierte damit auf Beschwerden der europäischen Stahlindustrie. Die EU-Behörde hat bereits gegen eine Reihe von Stahlprodukten aus der Volksrepublik höhere Einfuhrgebühren verhängt, um die heimische Industrie vor Billigimporten zu schützen.

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