Euro-Krise Zypern verlässt Rettungsschirm Ende März

Zehn Milliarden Euro umfasste das Rettungspaket für Zypern – jetzt soll das Land sich wieder selbst finanzieren können. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem lobte den Inselstaat: Es habe gute Arbeit geleistet.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem: Gute Arbeit bei der Sanierung. Quelle: dpa

BrüsselZypern verlässt den Euro-Rettungsschirm Ende März. Der Inselstaat könne sich nun selbst wieder finanzieren, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem beim Treffen der Finanzminister der Eurogruppe am Montag in Brüssel. Das Euro-Land habe bei seiner Sanierung gute Arbeit geleistet. Ingesamt hatten der Internationale Währungsfonds (IWF) und die anderen Euro-Staaten 2013 ein Hilfspaket über zehn Milliarden Euro für Zypern geschnürt.

Dieses wurde unter anderem nötig, weil das dortige Bankensystem wegen der engen Verflechtung mit Griechenland vor dem Zusammenbruch stand. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte in Washington, dass Zypern trotz großer Fortschritte seine Reformen fortsetzen müsse.

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