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Gazastreifen Militante Palästinenser feuern Raketen auf Israel – mehrere Verletzte

Nach Angaben des israelischen Militärs wurden die Raketen vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen. Bei Evakuierungsmaßnahmen verletzten sich mehrere Personen.

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Mit dem System schützt das israelische Militär die Bevölkerung vor Raketenangriffen. Quelle: Reuters

Tel Aviv Militante Palästinenser haben nach israelischen Angaben drei Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgeschossen. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) habe zwei der Geschosse abgefangen, teilte die Armee am Samstagabend mit. Zum dritten Geschoss gab es zunächst keine Angaben. Nach Angaben des Rettungsdienstes verletzten sich zwei Personen leicht bei der Flucht in den Schutzbunker, vier weitere hätten Panikattacken erlitten. Zuvor hatte das Militär Raketenalarm im Süden des Landes gemeldet, unter anderem in der Stadt Sderot.

Bereits am Freitag hatten militante Palästinenser nach Armeeangaben ein Geschoss aus dem Gazastreifen nach Israel abgefeuert. Es wurde ebenfalls von der Raketenabwehr abgefangen. Israel griff daraufhin nach eigenen Angaben zwei unterirdische Ziele der radikal-islamischen Hamas an. Berichte über Verletzte bei den Angriffen der Luftwaffe gab es nicht.

Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas hatten zuletzt unter Vermittlung Ägyptens eine Waffenruhe vereinbart. Dennoch kam es vor einer Woche an der Grenze erneut zu Angriffen militanter Palästinenser, bei denen fünf bewaffnete Angreifer getötet wurden.

Israel hat vor zwölf Jahren eine Blockade über das Küstengebiet verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Die EU, Israel und die USA stufen die Hamas als Terrororganisation ein. Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Menschen unter schwierigen Bedingungen, es mangelt an Trinkwasser und Strom.

Mehr: Der Iran warnt die Golfstaaten vor einer US-Schutzmission am Persischen Golf. Besonders Israels Beteiligung würde zu „katastrophalen Folgen“ führen.

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