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Geiselnahmen auf Malta Mutmaßliche Flugzeugentführer erklären sich für unschuldig

Vorgestern wurden sie geschnappt, heute beginnt der Prozess: Die beiden mutmaßlichen Libyer, die am Freitag ein Flugzeug entführt haben sollen, stehen in Malta vor Gericht – und beteuern ihre Unschuld.

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Weshalb die beiden Libyer das Flugzeug entführt haben, ist derzeit noch unklar. Beim Prozess in Malta erklärten sich beide Verdächtige für unschuldig. Quelle: Reuters

Valletta Die beiden mutmaßlichen Flugzeugentführer aus Libyen sind vor einem Gericht der Mittelmeerinsel Malta angeklagt worden. Sie sollen die Maschine einer libyschen Fluglinie während eines Inlandsfluges am Freitag entführt haben, wurde ihnen am Sonntag zur Last gelegt. Beide Männer erklärten sich nach Angaben ihrer Verteidiger für unschuldig. Während der Anhörung trugen sie schusssichere Westen. Ihnen droht eine lebenslange Haft. Das Motiv der beiden Libyer blieb weiter unklar.

Der stundenlange Nervenkrieg zwischen den mutmaßlichen Entführern der Maschine von Afriqiyah Airways und Sicherheitskräften auf dem Flughafen von Valletta hatte am Freitag nach Verhandlungen friedlich geendet. Die 111 Passagiere und die Crew-Mitglieder ließen die beiden Männer frei. Die Reisenden flogen bereits am Samstag in einer anderen Maschine zurück nach Libyen.

Zu den weiteren Vorwürfen gehören Freiheitsberaubung, Besitz von Waffen und Anwendung von Gewalt. Afriqiyah Airways teilte mit, die Männer wollten nach Rom gelangen, doch die Maschine habe in Malta wegen des begrenzten Treibstoffs landen müssen.

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