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Griechenland Athen baut nach Zustrom von Migranten Grenzüberwachung aus

In Zusammenarbeit mit Frontex, europäischen Behörden und der NATO will Griechenland die Grenzüberwachung ausbauen. Auch das Asylverfahren soll demnach verkürzt werden.

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Nach dem Zustrom hunderter Migranten will Griechenland die Grenzüberwachung ausbauen. Dies solle in Zusammenarbeit mit der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex), europäischen Behörden und der NATO geschehen, teilte die Regierung in Athen nach einer Krisensitzung des Rats für Außenpolitik und Verteidigung mit. Auch das Asylverfahren soll demnach verkürzt werden.

Auf der griechischen Insel Lesbos waren am Donnerstag 16 Flüchtlingsboote mit rund 650 Menschen an Bord angelandet. Bei der größten Massenankunft seit drei Jahren waren laut örtlicher Polizei und dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR allein 13 Boote innerhalb einer Stunde in Lesbos angekommen. Die Zahl der Flüchtlingsankünfte in Griechenland stieg im August auf rund 7000, der höchste Wert seit drei Jahren. Nach Angaben von Hilfsorganisationen kommen die meisten Menschen aus Afghanistan.

Mehr: Europa igelt sich ein, Asylsuchende haben es immer schwerer, unversehrt in die EU zu gelangen. Die monetären und moralischen Kosten werden langsam sichtbar.

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