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Immobilien Widerstand gegen Xi Jinping Pläne für Grundsteuer in China

Die Grundsteuer soll Spekulationen auf dem Häusermarkt entgegenwirken. Als Alternative wird die Bereitstellung von Sozialwohnungen durch den Staat diskutiert.

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Die Reaktion der Kommunistischen Partei auf seine Pläne sei überwiegend negativ ausgefallen. Quelle: imago images/Xinhua

Gegen die Pläne von Chinas Präsidenten Xi Jinping zur Einführung einer landesweiten Grundsteuer regt sich einer US-Zeitung zufolge zunehmend Widerstand. Die Reaktion in den oberen Rängen wie auch unter normalen Mitgliedern der Kommunistischen Partei auf die Vorschläge sei überwiegend negativ ausgefallen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

Pläne für einen ersten Test der Steuer in etwa 30 Städten seien nun auf zehn Städte zurückgefahren worden. Als Alternative werde nun die Bereitstellung von Sozialwohnungen durch den Staat diskutiert. Xi selbst hatte noch am Freitag in offiziellen Medien für ein Grundsteuergesetz geworben.

In China wird seit mehr als einem Jahrzehnt über eine Grundsteuer debattiert. Sie soll Spekulation auf dem Häusermarkt entgegenwirken. Allerdings gibt es Widerstand auch von örtlichen Regierungen, die unter anderem einen Zusammenbruch des Marktes befürchten.

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