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Iran Ajatollah Chamenei will Präsident mit mehr Distanz zum Westen

Der oberste Führer des Iran Ajatollah Ali Chamenei ist vor der Präsidentenwahl auf Distanz zum pragmatischen Kurs von Amtsinhaber Hassan Ruhani gegangen, der eine Öffnung zum Westen befürwortet.

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Ajatollah Ali Chamenei im Jahr 2008 Quelle: dpa

Der oberste Führer des Iran Ajatollah Ali Chamenei ist vor der Präsidentenwahl auf Distanz zum pragmatischen Kurs von Amtsinhaber Hassan Ruhani gegangen, der eine Öffnung zum Westen befürwortet.

Um Wirtschaftsprobleme zu lösen, sollten sich die Kandidaten auf die nationalen Fähigkeiten konzentrieren, anstatt auf das Ausland zu schauen, sagte Chamenei dem staatlichen Fernsehen zufolge. Das Lager von Chamenei hofft darauf, dass Ruhani bei der Wahl am 19. Mai wegen der nur langsam vorankommenden wirtschaftlichen Erholung abgestraft wird.

Zwar wurden nach dem internationalen Abkommen über die Begrenzung des Atomprogramms die meisten Sanktionen gegen die Islamische Republik aufgehoben. Viele der größten Banken halten sich dennoch im Iran-Geschäft zurück. Sie haben Sorge, dass sie wegen anderer US-Sanktionen belangt werden könnten, die wegen noch ungelöster Streitigkeiten weiter in Kraft sind. Dies behindert den iranischen Außenhandel und Investitionen aus dem Ausland.

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