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Konflikt in Westafrika Letzte Chance für eine friedliche Lösung in Gambia

Westafrikanische Regierungschefs wollen einen letzten Vermittlungsversuch unternehmen, um Gambias abgewählten Präsidenten zu einer friedlichen Machtübergabe zu bewegen. Yahya Jammeh will nicht abtreten.

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Bisher sieht der abgewählte Präsident von Gambia, Yahya Jammeh, seine Niederlage nicht ein. Sollte er im Januar nicht abtreten, droht ein militärischer Konflikt. Quelle: AFP

Banjul Ein letzter Vermittlungsversuch durch westafrikanische Staatschefs soll Gambias abgewählten Präsidenten Yahya Jammeh von einer friedlichen Machtübergabe überzeugen. Die militärische Intervention durch Truppen der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas wurde vorerst auf Eis gelegt, wie ein ranghoher Geheimdienstmitarbeiter am Freitag mitteilte.

Der seit 22 Jahren regierende Jammeh, dessen Amtszeit am Mittwoch ausgelaufen war, will nicht abtreten. Am Donnerstagabend waren Ecowas-Soldaten zur Unterstützung des gewählten neuen Staatschefs Adama Barrow in das kleine westafrikanische Land einmarschiert. Barrow war am Donnerstag im benachbarten Senegal vereidigt worden. Militär und Polizei hatten sich Sicherheitskreisen zufolge von Jammeh losgesagt.

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