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Krise Russland will mit USA über Lage in Venezuela sprechen

Die Lage in Venezuela ist angespannt. Nun wollen sich Diplomaten aus Russland und USA in Rom zusammensetzen, um den innenpolitischen Konflikt zu lösen.

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Zuletzt kam es in Venezuela zu einem tagelangen Stromausfall. Quelle: dpa

Moskau Russische und US-Diplomaten wollen nach Angaben des Außenministeriums in Moskau an diesem Dienstag (19. März) in Rom zu Gesprächen über die Lage in dem Krisenland Venezuela zusammenkommen. Russland werde dabei weiter darauf bestehen, dass ein militärisches Eingreifen der USA in dem südamerikanischen Karibik-Staat unzulässig sei, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Sonntag der Agentur Interfax in Moskau.

Die Konsultationen sind demnach mit dem US-Beauftragten für Venezuela, Elliot Abrams, geplant. Russland will erreichen, dass Venezuela seinen innenpolitischen Konflikt durch Dialog löst. Dort kämpft der unter anderem von den USA unterstützte selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó gegen Staatschef Nicolás Maduro, der den Beistand Russlands hat.

„Die Positionen Moskaus und Washingtons in dieser Frage liegen diametral auseinander, aber das ist kein Grund, nicht miteinander zu reden“, sagte Rjabkow weiter. Zugleich warnte er vor Versuchen der USA, sich in die engen Beziehungen zwischen Russland und Venezuela einzumischen.

Russland unterstützt den kriselnden Ölstaat Venezuela beispielsweise mit Lieferungen von Nahrungsmitteln und Medikamenten sowie im Kampf gegen die US-Sanktionen. Zudem ist Venezuela Waffenkunde und Kreditnehmer bei Russland.

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