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Menschenrechte Japan will sich diplomatischem Olympia-Boykott anschließen

Immer mehr Länder boykottieren die olympischen Winterspiele in Peking. Auch Japan plane laut einem Zeitungsbericht keine Sportler nach China zu entsenden.

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Eine formelle Entscheidung über einen Boykott werde voraussichtlich Ende des Monats gefällt werden. Quelle: dpa

Japan wird sich nach einem Zeitungsbericht wahrscheinlich dem diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking anschließen. Dann werden keine Vertreter der Regierung in Tokio nach China reisen. Die Zeitung „Yomiuri“ berichtete, eine formelle Entscheidung werde voraussichtlich Ende des Monats gefällt werden.

Die US-Regierung hatte am Montag erklärt, wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen keine diplomatischen Vertreter nach Peking zu entsenden. Australien, Großbritannien und Kanada schlossen sich dem Boykott an. China weist die Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen zurück und kündigte „entschlossene Gegenmaßnahmen“ an.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will mit den europäischen Partnern eine gemeinsame Haltung zum Boykott verabreden. Macron erklärte am Freitag nach dem Antrittsbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz, dass es nur darum gehen könne, keine politischen Vertreter zu den Spielen zu schicken. Sportler sollen an den Wettkämpfen teilnehmen. Scholz hatte sich zurückhaltend zum diplomatischen Boykott geäußert.

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