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Nach Unruhen Sudans Militärrat kündigt Neuwahlen an

Der regierende Militärrat im Sudan hat alle Abkommen mit der Opposition verworfen. Binnen sieben Monaten sollen Neuwahlen angesetzt werden.

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Demonstranten im Sudan Quelle: AP

Khartum Im Sudan hat der regierende Militärrat alle Abkommen mit der Opposition aufgekündigt und Wahlen innerhalb der kommenden neun Monate ausgerufen. Die Wahlen würden unter internationaler Beobachtung stehen, kündigte der Chef des Rats, General Abedel-Fattah Burhan, am frühen Dienstagmorgen an.

Die Erklärung Burhans folgt schweren Zusammenstößen am Vortag. Dabei waren nach Angaben von oppositionsnahen Medizinern bei der Erstürmung eines Protestcamps durch Sicherheitskräfte mehr als 35 Menschen ums Leben gekommen.

Die Opposition setzte anschließend die Gespräche aus. Sie hatte sich eigentlich nach dem Sturz von Präsident Omar al-Bashir im April mit dem Militär auf eine dreijährige Übergangphase vor Neuwahlen verständigt. Allerdings sind die Verhandlungen über die Umsetzung der Vereinbarung seit Wochen festgefahren.

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