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Oberster Gerichtshof Nach Umsturzversuch: Ermittlungen gegen Oppositionelle in Venezuela

Das oberste Gericht geht gegen sieben Oppositionspolitiker vor. Die Abgeordneten würden unter anderem verdächtigt, das Vaterland verraten zu haben.

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Caracas Nach dem gescheiterten Umsturzversuch in Venezuela hat der Oberste Gerichtshof ein Ermittlungsverfahren gegen sieben oppositionelle Abgeordnete zugelassen. Ihnen werde unter anderem Vaterlandsverrat, Rebellion und Verschwörung vorgeworfen, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Das Verfahren werde nun an die Generalstaatsanwaltschaft und die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung zurückverwiesen, die über das weitere Vorgehen entscheiden. Die von der Opposition kontrollierte Nationalversammlung wies die Entscheidung zurück. Sie verstoße gegen die parlamentarische Immunität der Abgeordneten, teilte das Parlament mit.

In der vergangenen Woche hatte der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó einige Soldaten auf seine Seite gezogen und den seit Jahren inhaftierten Oppositionsführer Leopoldo López aus dem Hausarrest befreit. Der Umsturzversuch gegen Präsident Nicolás Maduro scheiterte allerdings zunächst, weil der Großteil des Militärs Guaidós Aufruf nicht folgte und der sozialistischen Regierung die Treue hielt.

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