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Ost-Ghuta Hilfskonvoi muss wegen Beschuss frühzeitig verlassen

Erstmals seit der Eskalation der Gewalt im Februar erreicht ein Hilfskonvoi die Region. Doch viele der Lastwagen konnten nicht entladen werden.

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Ein syrischer Junge steht auf einer zerstörten Straße, während der Hilfskonvoi vorbeifährt. Quelle: Reuters

Damaskus Die Lastwagen mit Hilfslieferungen für das belagerte Ost-Ghuta haben Hilfsorganisationen und Aktivisten zufolge nicht vollständig ausgeladen werden können. Sadschad Malik, Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), schrieb auf Twitter: „Der Hilfskonvoi nach Ost-Ghuta verlässt Duma nach fast neun Stunden. Wir haben so viel geliefert, wie wir konnten inmitten des Beschusses“.

Auch mehrere Aktivisten in der Region berichteten, dass die Fahrzeuge das Gebiet wegen stärker werdenden Beschusses wieder hätten verlassen müssen. Laut dem Flüchtlingswerk konnten zehn von den 46 Lastwagen nicht entladen werden konnten, blieb zunächst unklar.

Der Konvoi von UN-Agenturen und anderen Hilfsorganisationen hatte die Region am Montagmittag erstmals seit der Eskalation der Gewalt Mitte Februar erreicht. Einige lebensrettende medizinische Produkte ließ die syrische Regierung allerdings nicht durch.

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