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Russischer Außenminister Krise in Ostukraine flaut ab

Trotz Verstößen gegen die Waffenruhe: Nach Meinung des russischen Außenministers Sergej Lawrow beruhigen sich die Kämpfe im Osten der Ukraine zunehmend. Vor Ort traut man der brüchigen Ruhe allerdings noch lange nicht.

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow. Quelle: dpa

Moskau Die Kämpfe in der Ostukraine ebben nach Einschätzung des russischen Außenministers Sergej Lawrow ab. Die Verstöße gegen die Waffenruhe seien zwar besorgniserregend, sagte Lawrow am Montag in Moskau. Doch die Lage beruhige sich mittlerweile.

Russland werde sich aktiv dafür einsetzen, dass sich diese Entwicklung fortsetze. Ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte sagte, die „Zahl der Verstöße des Feindes gegen die Waffenruhe“ sei erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 24 Stunden seien keine ukrainischen Soldaten getötet oder verletzt worden.

Dennoch bleibt die Lage angespannt. Sowohl die Armee als auch die prorussischen Separatisten sind darauf eingestellt, dass die Kämpfe wieder zunehmen – so wie in den vergangenen Wochen.

Der Westen und die Regierung in Kiew werfen Russland vor, die Rebellen im Osten der Ukraine militärisch zu unterstützen. Die Regierung in Moskau hat dies wiederholt zurückgewiesen. Die Waffenruhe ist seit Februar in Kraft.

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