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Venezuela Erster landesweiter Streik seit 2002 geplant

Zwischen dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seinen Gegnern kommt es zu einem besonderen Showdown: Die Opposition hat den ersten landesweiten Streik seit 2002 geplant. Der Streik soll 24 Stunden dauern.

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Der venezolanische Präsident (l.) möchte das Staatssystem umbauen. Quelle: AP

Caracas Zwischen dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seinen Gegnern kommt es am (heutigen) Donnerstag zu einem besonderen Showdown: Die Opposition hat den ersten landesweiten Streik seit dem Ausstand 2002 geplant, der es nicht geschafft hatte, Maduros Vorgänger Hugo Chávez zu stürzen. Chávez' sozialistische Partei kontrolliert heute weite Teile der venezolanischen Wirtschaft, wodurch es schwieriger ist, mit einem Streik für einen Stillstand zu sorgen.

Mit dem 24-stündigen Streik soll Unzufriedenheit mit Maduros Plan zum Ausdruck gebracht werden, eine verfassunggebende Versammlung zusammentreten zu lassen, die das venezolanische System umbauen würde, um die Macht der Regierungspartei zu festigen. Nur wenige Institutionen befinden sich außerhalb der Kontrolle der Partei.

Was dem Anliegen der Opposition hilft, ist die Tatsache, dass ein Großteil der Wirtschaft bereits schwächelt. Dazu beigetragen haben ein Rückgang der Ölpreise und jahrelange Korruption und Misswirtschaft.

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