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Vereinte Nationen UN wollen Foltervorwürfe im Libanon untersuchen lassen

Die UN-Menschenrechtskommissarin verlangt eine Untersuchung von Folter-Vorwürfen im Libanon. Sie übt scharfe Kritik an den libanesischen Behörden.

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Verschiedene UN-Stellen haben laut Menschenrechtskommissarin Bachelet mehrfach vergeblich im Libanon interveniert. Quelle: AP

Beirut UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat Untersuchungen zum mutmaßlichen Foltertod eines Mannes in libanesischer Haft verlangt. Offensichtlich habe das Justiz- und Strafvollzugssystem des Libanon mehrfach eklatant versagt, erklärte Bachelet am Dienstag und forderte eine gründliche und unabhängige Untersuchung. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Der Mann war im November wegen Drogenvorwürfen festgenommen worden und soll gefoltert worden sein. Verschiedene UN-Stellen hätten mehrfach vergeblich interveniert, sagte Bachelet. Nach Angaben seines Vaters war das linke Bein des Mannes gelähmt. Er kam im April in ein Krankenhaus und starb am Samstag.

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