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Wahltag Pannen und Gewalt überschatten Nigerias Präsidentschaftswahl

Wahllokale bleiben für Stunden geschlossen, Urnen werden niedergebrannt, Soldaten erschießen „politische Rowdys“: Die Konflikte am Wahltag haben bereits etliche Opfer gefordert.

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Ein Mann hält einen Wahlzettel in der Hand. Quelle: Reuters

Yola Am Wahltag in Nigeria haben Soldaten im Staat Rivers sechs mutmaßliche Angreifer erschossen. Bei den Toten habe es sich um „politische Rowdys“ gehandelt, teilte ein Militärsprecher mit. Danach wurde am Samstag auch ein Leutnant getötet, als Truppen an einer Straßenbarrikade in der Stadt Abonnema aus dem Hinterhalt attackiert wurden und es dann zu einem Schusswechsel kam. Beobachter sprachen von der bisher folgenschwersten Konfrontation bei der von Pannen und Gewalt überschatteten Präsidentschaftswahl.

Wahlbeobachter berichteten, dass in mehreren Kreisen auch vier Stunden nach Beginn der Wahl am Samstag Wahllokale immer noch nicht geöffnet waren. Aus Borno und Yobe im Nordosten und Rivers im Süden wurden Feuergefechte gemeldet. Mindestens ein Soldat soll ums Leben gekommen sein.

Im Staat Rivers wurde laut der Polizei ein früherer Mitarbeiter des Gouverneurs sowie dessen Bruder erschossen. Nach einem Bericht der Zeitung „The Nation“ wurden in Lagos drei Menschen getötet, als Angreifer eine Wahlkabine attackierten und Wahlurnen niederbrannten.

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