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Weniger Geburten Chinas Geburtenrate fällt auf tiefsten Stand seit 1949

Chinas Geburtenrate ist so niedrig wie seit siebzig Jahren nicht mehr. 2018 wurden zwei Millionen Babys weniger geborgen als im Vorjahr.

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Peking Chinas Geburtenrate ist auf den tiefsten Stand seit 1949 gefallen. Sie betrug 2018 nach Angaben der Regierung in Peking nur noch 10,94 Babys pro 1000 Einwohnern. Damit wurden mit 15,23 Millionen Babys zwei Millionen weniger geboren als noch 2017 – obwohl die chinesische Regierung ihre restriktive Geburtenpolitik gelockert hatte. Seit 2016 erlaubt China wieder zwei Kinder pro Paar, nachdem seit 1979 eine Ein-Kind-Politik gegolten hatte.

Auch das Nettowachstum der Bevölkerung sank nach offiziellen Angaben auf den niedrigsten Stand seit den frühen 60er Jahren. Auch China steht vor dem Problem einer zunehmend alternden Bevölkerung.

Eine regierungsnahe Denkfabrik in China warnte im Januar, dass die Einwohnerzahl des Landes mit seinen rund 1,4 Milliarden Menschen schon 2027 sinken könnte. Damit dürfte Indien China als bevölkerungsreichstes Land der Welt bald überholen. In Indien lebten 2018 rund 1,34 Milliarden Menschen. Die Geburtenrate ist wesentlich höher als in China.

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