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BundesbankDeutsches Auslandsvermögen auch 2024 gestiegen

Im vergangenen Jahr erreichte das Netto-Auslandsvermögen einen neuen Höchststand. Welche Gründe es dafür gibt. 30.09.2025 - 13:09 Uhr
Blick auf die Zentrale der Deutschen Bundesbank. Foto: Lando Hass/dpa

Deutschland hat sein Auslandsvermögen auch voriges Jahr vergrößert. Es betrug Ende 2024 insgesamt 3,452 Billionen Euro, wie die Bundesbank am Dienstag mitteilte. Alles in allem war das deutsche Netto-Auslandsvermögen demnach um 555 Milliarden Euro höher als ein Jahr zuvor. „Knapp die Hälfte dieses Betrags entfiel auf Transaktionen, die in der Zahlungsbilanz zu Netto-Kapitalexporten führten. Der verbleibende Zuwachs war Bewertungseffekten und anderen Anpassungen zuzuschreiben“, wie die deutsche Zentralbank erläuterte.

Die deutschen Forderungen gegenüber dem Ausland legten im Vorjahresvergleich um 9,9 Prozent auf 13,852 Billionen Euro zu. Die Verbindlichkeiten stiegen um 7,1 Prozent auf 10,399 Billionen Euro. In den Forderungen schlugen sich vor allem transaktionsbedingte Veränderungen (502 Milliarden Euro), also der Erwerb von Vermögenswerten, sowie ähnlich hohe Marktpreiseffekte (495 Milliarden Euro) nieder.

Wechselkurseffekte

„Zusätzlich erhöhten Wechselkurseffekte und andere Anpassungen den Bestand an Aktiva“, erklärte die Bundesbank. Der deutliche positive Wechselkurseffekt insbesondere bei Wertpapieren und Direktinvestitionen war demnach vor allem den Aufwertungen des Dollar und des britischen Pfunds im Berichtsjahr geschuldet, welche die Effekte der Abwertungen einzelner anderer Währungen gegenüber dem Euro überwogen.

Der nominale effektive Wechselkurs des Euro sank im Jahresverlauf 2024 um 1,8 Prozent. Soweit deutsche Vermögenswerte im Ausland in ausländischer Währung bilanziert waren, stieg somit tendenziell ihr in Euro umgerechneter Wert.

Die Währungsreserven der Bundesbank beliefen sich Ende 2024 auf 364 Milliarden Euro. Sie lagen damit 71 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert. Der Bestand der Währungsreserven stieg insbesondere durch positive Marktpreiseffekte (70 Milliarden Euro), wobei der Anstieg des Goldpreises laut Bundesbank dominierte.

rtr
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