Erstmal die Fakten: Das hat der Mindestlohn bisher verändert
Die Diskussion über einen höheren Mindestlohn könnte den Streit von Union und SPD verschärfen. Foto: Carsten Stollmann
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kostete der Mindestlohn bis einschließlich 2020, so das BA-eigene Institut IAB – vor allem, weil Unternehmen weniger einstellten.
1, Der Mindestlohn gilt europarechtlich als armutsfest, wenn er bei mindestens 60 Prozent* des mittleren Lohns der Beschäftigten liegt. Diese Marke wollten die Sozialdemokraten erreichen.
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2. Gemessen am mittleren Lohn war die Lohnuntergrenze 2023 in Portugal am höchsten. Deutschland liegt mit seinem Wert im oberen Mittelfeld.
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3. Nach der Einführung des Mindestlohns ist der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor gesunken – besonders stark, nachdem die Ampelkoalition diesen auf 12 Euro angehoben hatte.
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4. Branchenmindestlöhne sind fast immer höher als die gesetzliche Lohnuntergrenze – einige würden bei einer Anhebung auf 15 Euro allerdings überholt.
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