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"Können uns Versagen nicht mehr leisten" SPD-Kandidat Lauterbach verlangt Bildung vor Einwanderung

Exklusiv
Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Karl Lauterbach, spricht am 25.10.2012 in Berlin im Plenarsaal des Bundestages. Der Bundestag beschäftigt sich in seiner Sitzung unter anderem mit den Themen Rentenbeitragssatz, Praxisgebühr, Steuerabkommen mit der Schweiz, Betreuungsgeld und der Höchstgrenze für Minijobs. Foto: Robert Schlesinger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Der SPD-Sozialpolitiker und Kandidat für den Parteivorsitz, Karl Lauterbach, fordert vor einer weiteren Öffnung bei der Einwanderung  massive Bildungsinvestitionen.

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Lauterbach sagte der WirtschaftsWoche, statt wie die Wirtschaft nach Zuwanderung zu rufen, solle massiv in die Jungen investiert werden, die hier lebten. „Wir können uns das Versagen bei der Bildung nicht mehr leisten. Es ist sehr ineffizient, wenn wir junge Menschen importieren, statt erstmal in diejenigen Geld zu stecken, die hier sind.“ Auf die Frage, ob das Land  mit  mehr Bildung  weniger auf Zuwanderung angewiesen wäre, sagte er: „Ich will mich nicht an der AfD abarbeiten.“ Er halte ein Einwanderungsgesetz für gut qualifizierte Fachkräfte für richtig. „Aber es ist ungerecht, dass wir unsere eigenen Talente nicht fördern, wenn sie nicht aus der Mittelschicht kommen. Da lassen wir Leistung zu wenig gelten.“

Bundestagsfraktionsvize Lauterbach bewirbt sich bei den am Mittwoch beginnenden SPD-Regionalkonferenzen um den Parteivorsitz der Sozialdemokraten. Er tritt zusammen mit der Umweltpolitikerin und Bundestagsabgeordneten Nina Scheer an. 

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