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Machtkampf der Linken Wagenknecht droht mit Rückzug

Bei den Linken tobt der interne Machtkampf. Die Parteivorsitzenden wollen wohl den Einfluss der Fraktionschefs beschneiden. Sahra Wagenknecht will das nicht mit sich machen lassen und droht mit Konsequenzen.

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Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei hatte mit Rücktritt gedroht, weil sie sich nicht „in innerparteilichen Machtkämpfen“ verschleißen will. Quelle: dpa

Potsdam Im internen Machtkampf bei den Linken hat die Vorsitzende der Fraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, mit Rücktritt gedroht. Sie bringe ihr Engagement und ihre Fähigkeiten gern für eine gute Oppositionspolitik und eine starke Linke ein, schrieb Wagenknecht unmittelbar vor einer Fraktionsklausur in Potsdam in einem Brief an die Abgeordneten. „Allerdings sehe ich keinen Sinn darin, meine Kraft und meine Gesundheit in permanenten internen Grabenkämpfen mit zwei Parteivorsitzenden zu verschleißen, die offenkundig nicht zu einer fairen Zusammenarbeit bereit sind (...)“, so Wagenknecht weiter.

Die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sollen versucht haben, den Einfluss von Wagenknecht und ihres Co-Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch in der Bundestagsfraktion zu beschneiden. Der Brief lag der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vor. Mehrere Medien berichteten darüber. In Potsdam soll die Fraktionsführung neu gewählt werden.

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