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Proteste von Umweltschützern Polizei setzt Räumung im Hambacher Forst fort – 53 Baumhäuser abgebaut

Seit knapp zwei Wochen läuft die Räumung Hambacher Forstes. Nach dem Unfalltod eines Journalisten will RWE die Arbeiten nun zügig fortsetzen.

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Die Behörden setzen die Räumung von Baumhäusern der Aktivisten fort. Quelle: dpa

Kerpen Im Braunkohlegebiet Hambacher Forst haben die Behörden die Räumung des Waldes fortgesetzt. Bislang seien 53 Baumhäuser von Rodungsgegnern abgebaut worden, wie die Polizei Aachen am späten Dienstagabend mitteilte. Für die Arbeiten habe die Gedenkstätte für den in der vergangenen Woche ums Leben gekommenen Journalisten am Dienstag vorübergehend verlegt werden müssen.

Seit Beginn der Einsatzmaßnahmen im Hambacher Forst vor knapp zwei Wochen wurden laut Polizei 113 Menschen vorläufig festgenommen. Außerdem habe es 222 Gewahrsamnahmen und knapp 670 Platzverweise gegeben. Den Angaben zufolge wurden 30 Polizisten verletzt und 43 Beamte mit Fäkalien beworfen.

Umweltschützer protestieren im Hambacher Forst dagegen, dass der Energiekonzern RWE weite Teile des Forstes roden und die Braunkohleförderung fortsetzen will. Bei den Protesten war am vergangenen Mittwoch ein 27-jähriger Journalist von einer mindestens 15 Meter hohen Hängebrücke gestürzt und gestorben. Die Landesregierung hatte daraufhin die Räumung der Baumhütten im Wald vorübergehend gestoppt.

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