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Rente „Viel bürokratischer Aufwand“ – DGB fordert Alternative zu Grundrente

Der DGB kritisiert die Pläne der Bundesregierung in Sachen Grundrente als viel zu kurzgreifend. Er bringt einen Alternativvorschlag in die Debatte ein.

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Von den im Koalitionsvertrag beschriebenen Maßnahmen würden letztlich nur 130.000 Rentner profitieren, so Annelie Buntenbach vom DGB. Quelle: dpa

Berlin In der Debatte um eine neue Grundrente für von Altersarmut bedrohte Senioren hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein alternatives Modell vorgeschlagen. „Eine Grundrente, so wie sie im Koalitionsvertrag angekündigt wird, wäre mit viel bürokratischem Aufwand verbunden“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Und es würden voraussichtlich nur 130.000 Menschen davon profitieren“, sagte Buntenbach weiter.

„Das wäre viel zu kurz gesprungen, wenn wir drohende Altersarmut wirklich wirksam bekämpfen wollen.“ Buntenbach forderte: „Besser wäre es, eine Variante der Rente nach Mindestentgeltpunkten wieder einzuführen. Niedrigrenten könnten so unbürokratisch aufgewertet werden.“

Die Rente nach Mindestentgeltpunkten war 1991 abgeschafft worden. Bis zu einer bestimmten Obergrenze könnten Niedrigrenten dabei aufgewertet werden. Sozialminister Hubertus Heil (SPD) bereitet derzeit ein Konzept für eine Grundrente für Bezieher niedriger Renten nach jahrelanger Beitragszahlung vor.

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