Städteranking 2022: Deutschlands zukunftsfähigste Städte
Platz 10: Regensburg
Wie im Niveauranking der zehn besten deutschen Städte verteidigt Regensburg auch in Sachen Nachhaltigkeit seinen Vorjahresplatz.
Der Nachhaltigkeitsindex im großen WiWo-Städteranking 2022 ermittelt, wie nachhaltig die deutschen Großstädte aufgestellt sind und welches Entwicklungspotenzial sie dadurch haben. Wichtig für eine ökonomische Nachhaltigkeit ist die digitale Infrastruktur. Dazu zählt etwa eine leistungsfähige Glasfaseranbindung. Zur ökologischen Nachhaltigkeit zählen neben erneuerbaren Energien auch die Ausstattung mit Elektrotankstellen für die Mobilität der Zukunft. Wenige Schulabgänger ohne Abschluss, eine möglichst niedrige Arbeitslosenquote jüngerer Menschen, eine hohe Beschäftigungsrate von Frauen, eine gute Betreuung für die Kleinsten sowie eine geringe Altersarmut sind für den Teilbereich Soziales maßgeblich.
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Platz 9: Karlsruhe
Karlsruhe verteidigt wie im Vorjahr seinen Ruf als besonders fahrradfreundliche Stadt (Rang 1), auch finden sich hier besonders viele MINT-Hochschulabsolventen (Rang 2). Der öffentliche Nahverkehr lässt allerdings zu wünschen übrig: Hier reicht es nur für Rang 54.
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Platz 8: Darmstadt
Minus zwei Plätze – Darmstadt schneidet in Sachen Nachhaltigkeit etwas schlechter ab als noch 2021. Vor allem in den Teilindikatoren Altersarmut (Rang 56 von 71 getesteten Städten) und installierte Windleistung (Rang 51) gibt es im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten deutlich Luft nach oben.
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Platz 7: Freiburg im Breisgau
Zur ökologischen Nachhaltigkeit zählen etwa auch die Pro-Kopf-Abfallmenge und die Luftqualität. In beiden Bereichen ist Freiburg im Breisgau Spitze: Rang 1!
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Platz 6: Stuttgart
Gute Betreuung und Versorgung Jüngerer (Rang 2) und der Top-Platz bei den Patentanmeldungen sichern Stuttgart den sechsten Platz im diesjährigen Nachhaltigkeitsranking. Beim öffentlichen Verkehr (Rang 56) und der installierten Solarleistung (Rang 55) muss die baden-württembergische Großstadt noch aufholen.
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Platz 5: Ingolstadt
Mit gut ausgebildeten Fachkräften und der Generierung neuen Wissens in Forschungsinstituten kann Ingolstadt glänzen: jeweils Rang 2 bei den Einzelindikatoren Ingenieursdichte und Zahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung. Beschäftigte in Nachhaltigkeitsberufen haben hier jedoch Seltenheitswert (Rang 70 von 71 getesteten Städten).
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Platz 4: Erlangen
Nur noch den vierten Platz in Sachen Nachhaltigkeit erringt Erlangen, im Vorjahr hatte es für den zweiten Platz gereicht. Hier tummeln sich viele Ingenieure und die Stadt gilt als fahrradfreundlich (jeweils Rang 3). Bei Luftqualität und den Beschäftigten in Nachhaltigkeitsberufen schwächelt Erlangen jedoch und reiht sich im Schlussfeld des diesjährigen Städterankings ein.
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Platz 3: Heidelberg
Besonders wenige Schulabgänger ohne Abschluss (Rang 2) finden sich in Heidelberg – aber auch besonders wenige berufstätige Frauen (Rang 68). Dennoch konnte die Stadt im Vergleich zum Vorjahr einen Platz im Nachhaltigkeitsranking nach oben klettern.
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Platz 2: Ulm
Einen Platz an der Sonne sichert sich Ulm: Der zweite Platz im aktuellen Nachhaltigkeitsranking kommt nicht zuletzt durch die installierte Solarleistung (Rang 2) und die Versorgung Jüngerer (Rang 1) zustande. Damit ist Ulm bei Ökologie und Sozialem top – sehr wenig Beschäftigte in Nachhaltigkeitsberufen (nur Rang 63) ziehen die Wertung der ökonomischen Nachhaltigkeit hinab.
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Platz 1: Wolfsburg
Im Gegensatz zu Ulm hat VW-Stadt Wolfsburg die Nase bei der ökonomischen Nachhaltigkeit vorn und verteidigt den Titel im WiWo-Nachhaltigkeitsranking. In keiner der 71 untersuchten Städte findet sich eine höhere Ingenieursdichte oder mehr Beschäftige in Forschung und Entwicklung. Dicker Wermutstropfen: Auch ein letzter Platz geht an Wolfsburg – nämlich der Punkt Beschäftigte in Nachhaltigkeitsberufen (Rang 71). Hier heißt es aufpassen und nachbessern – sonst holt sich vielleicht Ulm im nächsten Jahr den ersten Platz.
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