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StromversorgungBetreiber Transnet: Stromautobahn Suedlink erst Ende 2028 fertig

Eigentlich sollte die Trasse Suedlink in diesem Jahr fertig werden, jetzt verzögert sich der Ausbau laut Medienberichten weiter. Für die Energiewende ist das ein Problem. 02.02.2022 - 21:26 Uhr

Der Ausbau der Stromautobahn Suedlink zieht sich nach Medienberichten weiter hin.

Foto: dpa

Der Ausbau der für Baden-Württemberg äußerst wichtigen Stromautobahn Suedlink verzögert sich weiter. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Suedlink bis Ende 2028 Windstrom von Nord- nach Süddeutschland transportieren können“, sagte ein Sprecher von Transnet BW der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. Dabei handele es sich um einen „weiterhin ambitionierten Zeitplan“, der aber nach derzeitigem Stand realistischerweise zu erreichen sei. Transnet ist einer der beiden Übertragungsnetzbetreiber, die Suedlink umsetzen.

Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) sagte den Blättern, es sei „bedauerlich“, dass sich Suedlink immer weiter hinziehe. Die fast 700 Kilometer lange Trasse, die vom schleswig-holsteinischen Brunsbüttel nach Leingarten-Großgartach bei Heilbronn führt, sollte eigentlich schon dieses Jahr fertiggestellt sein. Dann wurde zunächst auf 2026 verzögert. Suedlink ist eine von mehreren geplanten Stromautobahnen, die das Rückgrat der Energiewende in Deutschland werden sollen. Sie soll im Norden Deutschlands produzierten „grünen“ Strom in den Süden transportieren.

Walker erklärte den Zeitungen: „Suedlink ist für die klimaneutrale Stromversorgung des Landes wichtig.“ Eine Verzögerung im Planungs- und Genehmigungsprozess habe sich in den vergangenen Monaten allerdings abgezeichnet. Das nun genannte Datum beruhe auf dem Einpreisen von Risiken, die bisher bei der Prognose noch nicht berücksichtigt worden waren.

Der milliardenschwere Ausbau der Stromnetze kommt seit Jahren nur schrittweise voran. Ultranet, die 340 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) von Osterath bei Düsseldorf bis Philippsburg bei Karlsruhe, sollte ursprünglich schon 2019 in Betrieb gehen. Zuletzt war davon die Rede, 2024 könnte es klappen.

dpa
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