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Verteidigungsministerium Bundeswehr gibt fünf Korvetten in Auftrag

Die Bundeswehr hat den Bau von fünf Korvetten in Auftrag gegeben. Der Auftrag war zunächst ohne öffentliche Ausschreibung an zwei Werften gegangen, eine dritte hatte dagegen geklagt. Nun sind alle drei Werften beteiligt.

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Die nun bestellten Schiffe sollen ab 2022 ausgeliefert werden. Insgesamt hat der Vertrag ein Finanzvolumen von knapp zwei Milliarden Euro. Quelle: dpa

Bonn/Berlin Die Bundeswehr hat nach langem Streit den Bau fünf weiterer Korvetten des Typs K130 bis 2025 in Auftrag gegeben. Der Vertrag mit einem Konsortium sei am Dienstag unterzeichnet worden, teilte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit.

„Wir versetzen die Deutsche Marine in die Lage, ihre gestiegenen Verpflichtungen innerhalb des Bündnisses mit Booten, die sich in zahlreichen Einsätzen bestens bewährt haben, zu erfüllen“, ergänzte der Vizepräsident des BAAINBw, Armin Schmidt-Franke. Die nun bestellten Schiffe sollen ab 2022 ausgeliefert werden. Insgesamt hat der Vertrag ein Finanzvolumen von knapp zwei Milliarden Euro.

Der Auftrag war zunächst ohne öffentliche Ausschreibung an das Konsortium Arge K130 der Werften Lürssen und Thyssen Krupp Marine Systems gegangen, die bereits fünf Korvetten gebaut haben. German Naval Yards Kiel hatte dagegen Einspruch erhoben und wurde daraufhin am Bau der fünf neuen Korvetten beteiligt. Das Kartellamt gab im Juli grünes Licht für die Beteiligung der Werft.

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