Weltraum-Strategie: Strategie für Weltraumsicherheit passiert Kabinett
Das Bundeskabinett hat sich am Mittwoch mit der ersten nationalen Strategie für Weltraumsicherheit beschäftigt. In der vom Außen- und Verteidigungsministerium vorgelegten Strategie werden alle Aspekte angesprochen, die für die Sicherheit Deutschlands relevant sind. Dazu gehört etwa der Aufbau von Satellitennetzwerken.
Die sogenannte WRSS geht aber auch darauf ein, wie sich Staaten im Weltraum verhalten sollten. Durch die zunehmende Zahl an Objekten im Orbit bedroht etwa Weltraummüll die Nutzung von Satelliten. Staaten wie Russland, China und die USA erproben aber auch Techniken zur Zerstörung von Satelliten anderer Staaten, was eine zunehmende Militarisierung des Alls bedeutet. Deshalb geht es auch um die Frage, wie Satelliten geschützt werden können.
Die Regierung plant wachsende Investitionen in Weltraumtechnologie. In Regierungskreisen heißt es, dass die deutschen Planungen bestehende Nato- und EU-Programme ergänzen sollen. Etwa bei der Nutzung von Startkapazitäten oder Weltraumprogrammen soll es eine enge Abstimmung geben.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wollen sich am Vormittag zu der neuen Weltraumsicherheitsstrategie äußern, an der auch das Forschungs- und Raumfahrtministerium mitgearbeitet hat.
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