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Elon Musk Nachwuchsingenieure arbeiten am Hyperloop

Das Super-Schnellzug-Projekt Hyperloop geht in die nächste Phase: Freitag und Samstag präsentieren mehr als 1000 Studenten ihre Kapsel-Konzepte. Wer überzeugt, kann den Prototyp bauen und im Sommer testen.

So, oder so ähnlich: Eine Konzeptstudie von SpaceX zeigt, wie die Transportkapsel aussehen könnte. Quelle: AP

Es ist die Chance für Nachwuchsingenieure auf der ganzen Welt: Dieses Wochenende läuft das vom Weltraumunternehmen SpaceX ausgerufene "Hyperloop Pod Competition Design Weekend" auf dem Gelände der Texas A&M Universität. 124 Studententeams aus der ganzen Welt - darunter zwei Teams aus Deutschland - präsentieren Freitag und Samstag ihre Design-Konzepte für den Hyperloop. Dabei handelt es sich um eine Art superschnelle Rohrpost für Menschen, mit bis zu 1200 Kilometern pro Stunde.

Die Teams wollen die Jury, die hauptsächlich aus Ingenieuren von SpaceX und Tesla besteht, überzeugen und Sponsoren finden. Denn nur wer hier punktet, bekommt finanzielle Unterstützung, um "seinen" Hyperloop zu bauen und ihn noch in diesem Sommer auf einer Teststrecke fahren zu lassen. Im Juni soll es soweit sein, dann findet der Hyperloop Pod Competition in Los Angeles statt.

Die verrückten Projekte des Elon Musk
Tesla-Chef Elon Musk Quelle: dpa
Menschen auf dem Mars - im September 2016 stellt Musk detaillierte Ideen für eine Besiedlung des Planeten vor. Quelle: SapceX,AP
Im Dezember 2015 kehrt mit der „Falcon 9“ erstmals eine Trägerrakete nach einer Mission heil und aufrecht zum Startplatz auf die Erde zurück. Quelle: dpa
Autopilot im Tesla Quelle: REUTERS
Autonomes Fahren im Tesla Quelle: REUTERS
Die sogenannten „Supercharger“ brauchen rund 75 Minuten, um einen Tesla-Akku komplett aufzuladen und eine halbe Stunde für eine halbe Ladung. Quelle: REUTERS
Mit einer „Hyperloop“ genannten Röhre will Musk irgendwann in der Zukunft per Unterdruck Passagiere mit nahezu Schallgeschwindigkeit wie eine Art Rohrpost transportieren. Quelle: REUTERS

"Ich bin nervös und mag das Warten nicht", sagt Student Nick Hemstreet vom Texas A&M HyperWhoopTeam kurz vor dem Start des Wettbewerbs. "Aber ich freue mich am meisten darauf, mit Vertretern aus der Industrie über unseren Vorschlag ins Gespräch zu kommen." Ähnlich sieht es seine Kommilitonin Katie Schneider. "Ich bin gespannt, was die anderen Teams machen." Die Tatsache, dass Unternehmer und SpaceX-Chef Elon Musk dafür bekannt ist, Nachwuchsingenieuren eine Chance zu geben und sie früh ins Unternehmen zu holen, dürften die Studenten im Hinterkopf haben.

Im Sommer vergangenen Jahres kam Erfinder Musk die Idee zum Wettbewerb, für den sich jeder mit einer Idee bewerben konnte. Durch die Aktion soll vor allem die Entwicklung des Hyperloops vorangebracht werden. Schon damals betonte Musk, dass es SpaceX nicht darum gehe, den Zug selbst zu bauen. Das würden andere Unternehmern später machen.

Freunde und Feinde von Elon Musk

Ein neuartiges Transportmittel, das Auto, Bahn und Flugzeug in den Schatten stellt - das ist Musks ehrgeiziges Ziel. Zum Design-Wochenende hat sich auch das US-Verkehrsministerium angekündigt. Minister Anthony Foxx will zusammen mit den Studenten die Zukunft des Transports im privaten Rahmen diskutieren. Nur der Samstag ist für die Öffentlichkeit bestimmt.

Neben Angeboten wie eine Hyperloop-Testfahrt dank Virtual-Reality-Headset Oculus Rift können sich die Besucher ein rund 18 Meter langes Hyperloop-Modell anschauen, das von Studenten der Universität Berkely entwickelt wurde.

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Das Modell könnte schon bald testweise unterwegs sein. Denn seit Anfang dieser Woche ist klar, wer die 1,6 Kilometer lange Teststrecke nahe des SpaceX-Firmensitzes in Hawthrone bei Los Angeles bauen wird: das Fortune-500-Unternehmen Aecom. Noch im Frühjahr sollen die Bauarbeiten starten. Musk hatte das System bereits im Sommer 2013 vorgestellt.

Der Hyperloop - so die Vision - soll Passagiere von Los Angeles nach San Francisco unter 30 Minuten bringen. Nach einer längeren Anlaufzeit sind auch andere Unternehmen auf den Hyperloop-Zug aufgesprungen, wie das Start-up Hyperloop Transportation Technologies, das ebenfalls eine Teststrecke plant.

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