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Autohersteller Rohstoffpreise und Wechselkurs belasten Ford-Gewinn

Ford Logo Quelle: REUTERS

Der Gewinn des Automobilherstellers Ford unterschritt 2017 die Erwartungen der Analysten. Ein Grund seien gestiegene Rohstoffpreise für Aluminium oder Stahl. Gestützt wurde das Geschäft vor allem durch Nordamerika.

Steigende Rohstoffpreise und ungünstige Wechselkurseffekte machen Ford zu schaffen. Der Nettogewinn fiel im vierten Quartal geringer aus als von Analysten erwartet, wie der US-Autobauer am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. "Wir müssen viel fitter werden als wir es sind", sagte Finanzchef Bob Shanks.

Ford ist der einzige der großen Autohersteller, der gewarnt hat, dass gestiegene Rohstoffpreise etwa für Aluminium oder Stahl den Gewinn beeinträchtigen. Führende Manager haben die Kosten für 2018 mit 1,6 Milliarden Dollar beziffert.

Der Nettogewinn lag im vierten Quartal bei 2,41 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 781 Millionen Dollar im Vorjahr. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn bei 39 Cent pro Aktie, Analysten hatten mit 42 Cent gerechnet.

Rund zwei Drittel des durch Währungseffekte entstandenen Verlusts von 400 Millionen Dollar sind laut Shanks Folge des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens. Gestützt wurde das Geschäft vor allem durch Nordamerika. Dort wurden insbesondere mehr teure Fahrzeuge, wie Trucks und SUVs verkauft als auf anderen Märkten.

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