Autozulieferer: Zulieferer Stabilus legt Sparprogramm auf
Der Industrie- und Autozulieferer Stabilus will mit umfassenden Sparanstrengungen seine Kosten drücken. Das Programm umfasse Maßnahmen zur Straffung der Organisation, zur Senkung von Personal- und Betriebskosten, sowie zur Optimierung des Standortportfolios, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit.
Die Umsetzung erfolge im Wesentlichen im Geschäftsjahr 2026 und soll 2027 zu Einsparungen in Höhe von rund 19 Millionen Euro führen. Ab dem Geschäftsjahr 2028 sollen dauerhaft jährlich Kosteneinsparungen von rund 32 Millionen Euro erzielt werden.
Stabilus zufolge wird im Zuge der Umsetzung des Programms 2025 eine Rückstellung für Restrukturierungsaufwendungen von rund 18 Millionen Euro gebildet. Die damit verbundenen Mittelabflüsse würden überwiegend 2026 anfallen. Unter Berücksichtigung dieser Effekte erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 nun ein Konzernergebnis von rund 25 Millionen Euro.
Dieses liege unter den aktuellen Markterwartungen von 47,1 Millionen Euro. An der Prognose für Umsatz sowie bereinigte Ebit-Marge halte das Management fest. Stabilus hatte wegen einer schwächeren Nachfrage und ungünstiger Währungseffekte im dritten Quartal einen Gewinneinbruch zu verkraften.
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