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DWS-AufsichtsratDeutsche-Bank-Vizechef von Rohr geht Ende Oktober

Nach einem Vierteljahrhundert bei der Privatbank will sich Karl von Rohr nun neuen Aufgaben widmen. Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. 19.04.2023 - 09:20 Uhr

Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, verlässt im Oktober seinen Posten.

Foto: dpa

Deutsche-Bank-Vorstand Karl von Rohr verlässt Ende Oktober Deutschlands größtes privates Geldhaus. Der Manager, der einer von zwei Stellvertretern von Vorstandschef Christian Sewing ist, lasse seinen Vertrag auslaufen, wolle aber nicht vorzeitig gehen, teilte die Deutsche Bank am Dienstagabend in Frankfurt mit. Von Rohr ist im Vorstand für die Privatkundenbank und die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS zuständig. Diese muss sich mit dem Abgang des Managers nun einen neuen Aufsichtsratschef suchen. Von Rohr leitet den DWS-Aufsichtsrat seit 2018.

Karl von Rohr arbeitet seit 1997 für die Deutsche Bank. 2015 wurde er Mitglied des Vorstands, zunächst mit der Verantwortung für Personal und Recht. Im April 2018 wurde er Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und übernahm im Juli 2019 die Führung der Privatkundenbank sowie die Vorstandsverantwortung für die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, die im Wesentlichen aus der Mehrheitsbeteiligung an der Fondsgesellschaft DWS besteht.

Aufsichtsratschef Alex Wynaendts begrüßte es, dass von Rohr seinen Vertrag bis Ende Oktober erfüllen werde. Vorstandschef Sewing sagte, er „respektiere die Entscheidung, sich nach mehr als einem Vierteljahrhundert in der Bank neuen Herausforderungen zu stellen“. Von Rohr sprach von einem „richtigen Zeitpunkt“, um sich „neuen Aufgaben zu widmen“.

In einer DWS-Mitteilung vom Abend hieß es, die Deutsche Bank habe den Manager aber gebeten, bei der diesjährigen Hauptversammlung von DWS am 15. Juni erneut für den Aufsichtsrat zu kandidieren. Er solle für die volle reguläre Amtszeit Mitglied des Gremiums bleiben. Der DWS-Aufsichtsrat wolle in den kommenden Monaten einen neuen Vorsitzenden für den Aufsichtsrat bestimmen.

Lesen Sie auch: 5 Gründe, warum der Deutsche-Bank-Absturz nicht so irrational war, wie viele glauben

dpa
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