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Investmentbank Morgan Stanley kämpft sich in Gewinnzone zurück

Die Geschäfte der US-Bank scheinen nach Verlusten im Vorjahr wieder zu brummen – zumindest mit reichen Kunden. Insgesamt gehen die Einnahmen allerdings zurück. Vorbörslich gibt die Bankaktie nach.

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Morgan-Stanley-Werbung am New Yorker Times Square: Die Investmentbank machte im ersten Quartal einen Gewinn. Quelle: dapd

New York Morgan Stanley schreibt dank guter Geschäfte im Wertpapierhandel und in der Vermögensverwaltung wieder schwarze Zahlen. Der Überschuss im ersten Quartal 2013 summierte sich auf 958 Millionen Dollar, wie die US-Investmentbank am Donnerstag mitteilte.

Im Jahr zuvor waren es noch 119 Millionen Dollar Verlust. Die gesamten Einnahmen fielen indes um fünf Prozent auf knapp 8,5 Milliarden Dollar. Morgan-Stanley-Aktien verloren daraufhin im vorbörslichen US-Handel mehr als ein Prozent.

Der Rivale Goldman Sachs hatte seinen Quartalsgewinn zuletzt um 5,5 Prozent auf 2,19 Milliarden Dollar gesteigert. Andere Großbanken wie JPMorgan Chase oder die Citigroup , die stärker im Privatkundengeschäft mitmischen, hatten ebenfalls Milliarden-Gewinne eingefahren und dabei Zuwächse von jeweils etwa einem Drittel erzielt. In den nächsten Wochen werden auch Zahlen der europäischen Schwergewichte erwartet. Die Deutsche Bank legt ihre Zwischenbilanz am 30. April vor.

Bei Morgan Stanley machte das Geschäft mit besonders reichen Kunden zu Jahresbeginn 41 Prozent aller Einnahmen aus. Die Sparte kam auf eine Wachstumsrate von über fünf Prozent und eine zum Vorquartal unveränderte Marge von 17 Prozent. Bankchef James Gorman setzt auf den Bereich, der im Gegensatz zum schwankungsanfälligen Investmentbanking mehr Stabilität bringt.

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