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BASF, Bayer, Bosch Konzerne fordern höhere EU-Forschungsausgaben

Europäische Konzerne wie BASF oder Bayer fordern von der EU mehr Investitionen für Forschung. Ein höherer Forschungsetat könne das Innovationsdefizit überwinden, heißt es in einem offenen Brief.

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Nach Ansicht der Konzernvorstände müsse die EU in mehr in die Forschung investieren. Der Forderung schlossen sich Konzerne der Pharma- und Gesundheitsindustrie an. Quelle: dpa

Brüssel Europäische Konzerne fordern gemeinsam eine Erhöhung des EU-Forschungsetats, darunter deutsche Unternehmen wie BASF, Bayer oder Bosch. Insgesamt 28 Vorstände sprachen in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief von „einer einmaligen Gelegenheit“, den EU-Haushalt für Forschung und Innovation aufzustocken. Damit könne „das Innovationsdefizit in Europa überwunden“ werden, sagte Markus Beyrer, Generaldirektor des Unternehmerverbands Business Europe, zur Begründung.

Zwischen 2014 und 2020 gibt die EU mit ihrem Programm „Horizon 2020“ etwa 77 Milliarden Euro für Forschungsprojekte aus. Die EU will auch dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen, um neue Märkte zu erschließen und Arbeitsplätze zu schaffen. Im kommenden Jahr soll ein neuer Finanzrahmen für die Jahre von 2021 an ausgehandelt werden.

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