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Glücksspielfirmen Flucht vom Affenfelsen

Aufgrund des Brexit verlassen Unternehmen die britische Enklave Gibraltar. Quelle: REUTERS

Der Brexit vertreibt Unternehmen aus Großbritannien. So verlassen auch Glücksspielunternehmen die Enklave Gibraltar. Sie flüchten sich in andere EU-Länder.

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Der Brexit treibt Glücksspielunternehmen von der britischen Enklave Gibraltar zunehmend nach Europa. So haben der Glücksspielkonzern Lottoland und sein Ableger Lottohelden ihren Hauptsitz im April nach Malta verlegt.

„In Vorbereitung auf den Brexit war es notwendig, die Lizenzbasis von Gibraltar nach Malta zu verlegen“, heißt es von Lottoland. Die Geschäftsräumlichkeiten und Mitarbeiter sollen trotz Verlegung des Hauptsitzes in Gibraltar verbleiben. In Malta würden laut Unternehmen „einige zusätzliche“ Stellen geschaffen werden. Die Studie „Glücksspielmarkt in Deutschland“ vom Handelsblatt Research Institute prognostizierte bereits 2017 einen Glücksspiel-Exodus aus Gibraltar in Richtung anderer EU-Staaten. Lottoland-CEO Nigel Birrell sagte der WirtschaftsWoche noch im Jahr 2017: „Ganz egal, wie es mit dem Brexit ausgeht. Wir bleiben in Gibraltar.“

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