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Millionenbetrug Leoni AG wird um 40 Millionen Euro geprellt

Der börsennotierte Autozulieferer und Kabelspezialist Leoni ist um rund 40 Millionen Euro betrogen worden. Das gab der MDax-Konzern am Dienstag in einer Pflichtmitteilung bekannt. Leoni prüft nun Schadenersatzansprüche.

Opfer von Betrügern: die Nürnberger Leoni AG. Quelle: dpa

Kriminelle sollen die Leoni AG um rund 40 Millionen Euro erleichtert haben. Das gab der in Nürnberg ansässige Autozulieferer und Kabelhersteller, der im Auswahlindex der Börse für mittlere Unternehmen (MDax) notiert ist, am Dienstag in einer Pflichtmitteilung bekannt.

Der Leoni-Vorstand habe daraufhin Anzeige erstattet und prüfe derzeit Schadenersatz- und Versicherungsansprüche. Zu weiteren Einzelheiten wollte sich ein Sprecher auf Anfrage nicht äußern.

Am Freitag hatte das Unternehmen erstmals bemerkt, Opfer von Betrügern zu sein. Diese fälschten offenbar Dokumente und nahmen fremde Identitäten an, um Unternehmensgelder auf ausländische Konten zu transferieren. Die IT-Infrastrukur sei jedoch nicht von den kriminellen Aktivitäten betroffen. In welchem Umfang der Schaden das prognostizierte Jahresergebnis beeinflusst, könne derzeit nicht abgeschätzt werden, so das Unternehmen.

Wissenswertes zu Leoni

Die Liquiditätslage des Konzerns ist jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt: „Das operative Geschäft von Leoni läuft prognosekonform“, heißt es in der Mitteilung.

Der Aktienmarkt hingegen reagierte prompt auf die schlechten Nachrichten: Die Leoni-Titel rutschten am Dienstagnachmittag um gut acht Prozent ab und waren damit die größten Verlierer im MDax.

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