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Deutsche Bahn Die Bahn will pünktlicher werden – schafft es aber nicht

Die Deutsche Bahn will bis 2022 ihre Pünktlichkeit verbessern. Doch im Mai konnte das Verkehrsunternehmen seine angestrebte Quote nicht erreichen.

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Bislang wurde in diesem Jahr nur im Januar das gewünschte Ziel erreicht. Quelle: dpa

Berlin Fahrgäste in ICE und Intercitys der Deutschen Bahn brauchten im Mai wieder mehr Geduld. Nur 75,8 Prozent der Fernzüge erreichten ihr Ziel pünktlich – das heißt nach Bahn-Definition weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit. Im April hatte die Quote bei 76,5 Prozent gelegen.

Als Grund für die Probleme im Mai nannte das Unternehmen am Montag zahlreiche starke Gewitter mit Blitzeinschlägen und großen Regenmengen, die auch zu Erdrutschen und Unterspülungen an Bahnstrecken geführt hätten.

Damit fährt der Konzern seinem Jahresziel von 82 Prozent pünktlichen Zügen weiter hinterher – bislang wurde diese Quote in diesem Jahr nur im Januar erreicht. Bahnchef Richard Lutz hatte vergangene Woche deutlich gemacht, er sei mit Qualität und Pünktlichkeit derzeit nicht zufrieden. Seine Ziele hält er aufrecht. 2022 sollen 85 Prozent der Fernzüge pünktlich sein.

Im Nah- und Regionalverkehr waren im Mai 94,6 Prozent der Züge pünktlich. Die Quote ist relativ konstant, sie enthält auch den gesamten S-Bahn-Verkehr.

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