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Ende einer Ära Howard Schultz verlässt Starbucks

Er übernahm eine Kaffeebude und machte sie zu einem Weltimperium. Jetzt trennen sich die Wege von Starbucks und Howard Schultz.

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Vor über 30 Jahren begann Howard Schultz seine Arbeit bei einer kleinen Rösterei mit Kaffeehaus. Er machte sie zu einem der größten Konzerne der Welt mit 28.000 Filialen in der ganzen Welt. Jetzt zieht er sich als Aufsichtsratschef zurück, um Bücher über Innovationen und deren sozialen Einfluss zu schreiben. Ab 26. Juni wird er nur noch Ehrenvorsitzender sein. Quelle: AP

Starbucks-Aufsichtsratschef Howard Schultz tritt von seinem Amt zurück. Ab dem 26. Juni werde Schultz den Titel des Ehrenvorsitzenden tragen, teilte die in Seattle ansässige Kaffeehauskette am Montag mit. Er werde ein Buch über den sozialen Einfluss von Starbucks schreiben. Neuer Vorsitzender werde Myron E. Ullman.

Schultz gehört dem Unternehmen seit über 30 Jahren an. Er hatte den Job des CEO von Starbucks im vergangenen Jahr aufgegeben, um sich auf Projekte zu Innovationen und sozialer Wirkung zu fokussieren. Er hatte den Wandel von Starbucks zu einer globalen Kette beaufsichtigt, die heute an mehr als 28 000 Standorten weltweit zu finden ist.

Starbucks war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, nachdem einem Afroamerikaner am 12. April in einer Starbucks-Filiale in Philadelphia die Nutzung der Toilette verweigert worden war, weil er nichts gekauft hatte. Er und ein Bekannter setzten sich schließlich hin, um auf weitere Teilnehmer eines geschäftlichen Termins zu warten. Beide wurden Minuten später von der Polizei festgenommen. Ein Video von der Festnahme verbreitete sich in den sozialen Medien und löste Empörung aus. Starbucks reagierte, indem es die Toiletten auch für Passanten freigab und seine Mitarbeiter gegen rassistische Vorurteile schulte.

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