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Erstes Quartal Skandinavische Airline SAS überrascht mit Verlustabbau

Der Sparkurs der Airline SAS zahlt sich aus: Der Vorsteuerverlust vor Sonderposten konnte zum Vorjahr halbiert werden.

SAS: Skandinavische Airline überrascht mit Verlustabbau Quelle: dpa

Stockholm
Die krisengeplagte skandinavische Fluggesellschaft SAS profitiert von ihrem Sparprogramm. Im ersten Geschäftsquartal fiel der Vorsteuerverlust vor Sonderposten mit umgerechnet 37 Millionen Euro nur noch etwa halb so hoch aus wie im Vorjahr. Damit könne trotz der gestiegenen Kerosinpreise die Jahresprognose aufrecht erhalten werden, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit.

Analysten hatten mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet. Zu der überraschenden Verbesserung trugen vor allem gesunkene Kosten und günstige Währungseffekte bei. Die Zahl der Abflüge sank dagegen im ersten Quartal, dem traditionell schwächsten im Jahr, um fünf Prozent.

SAS setzen seit längerem Billigflieger wie Ryanair oder Norwegian Air zu. Die Gesellschaft hat deshalb ihr Sparprogramm verschärft. Für das Geschäftsjahr 2017/2018 rechnet das Management mit einem Vorsteuerergebnis vor Sonderposten von umgerechnet 150 bis 200 Millionen Euro. Anleger zeigten sich erfreut über die Aussichten. SAS-Aktien legten rund neun Prozent zu.

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