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Karstadt-ErholungFanderl liebäugelt mit Neueröffnungen

Mit Karstadt scheint es bergauf zu gehen. Warenhaus-Chef Stephan Fanderl denkt jedenfalls darüber nach, neue Filialen zu eröffnen. 03.06.2016 - 11:00 Uhr aktualisiert

Karstadt-Chef Fanderl liebäugelt mit Neueröffnungen.

Foto: dpa

Karstadt-Chef Stephan Fanderl sieht große Fortschritte bei der Sanierung der Essener Warenhauskette. „Jetzt ist die Zeit zu Ende, in der wir über Schließungen nachdenken mussten. Wir suchen Wachstum, wollen auch mal wieder eine Filiale eröffnen“, sagte der Manager im Gespräch mit dem „Handelsblatt“. Pläne für einen weiteren Personalabbau gebe es bei Karstadt nicht.

Dafür will Fanderl 2016 „rund zehn Filialen mit teils erheblichen Investments modernisieren“. Auch ansonsten zeigt er sich optimistisch: „Ich halte Wachstum in fast allen Unternehmensbereichen für realistisch, wenn wir jetzt auf der Spur bleiben und kaufmännisch ordentlich wirtschaften.“

Das operative Ergebnis habe sich bei Karstadt in den vergangenen 15 Monaten deutlich verbessert, sagte der Manager. Erstmals seit Jahren werde im Geschäftsjahr 2015/16 (30.9.) wieder mit einem „nahezu ausgeglichenen Jahresergebnis“ gerechnet, hieß es in einer im Bundesanzeiger vorgelegten Veröffentlichung des Unternehmens aus dem Mai, über die das „Handelsblatt“ berichtet hatte.

Auch im Online-Geschäft stehe der Handelsriese inzwischen wieder besser da. „Wir haben die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres erstmals in unserer E-Commerce-Geschichte schwarze Zahlen geschrieben“, berichtete Fanderl.

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Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014/15 hatte das Unternehmen dagegen weiter rote Zahlen geschrieben. Unterm Strich stand ein Fehlbetrag von 64,78 Millionen Euro. Der Einzelhandelsumsatz ging um 6,6 Prozent auf 2,09 Milliarden Euro zurück. Im zurückliegenden Jahr hatte die Warenhauskette zwei Filialen geschlossen und die Mitarbeiterzahl um 2378 Mitarbeiter auf 13.950 Beschäftigte weiter reduziert.

dpa, ndu
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