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Nach Fusion Neuer Kaufhof-Gesamtbetriebsratschef rechnet mit massivem Jobabbau

Die beiden Kaufhausketten Kaufhof und Karstadt haben fusioniert. Nun befürchtet Gesamtbetriebsratschef Zysik den Wegfall von etwa 2500 Arbeitsplätzen.

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In Unternehmenskreisen rechnet man mit einem Abbau von rund 2500 Arbeitsplätzen bei Kaufhof. Quelle: dpa

Berlin Nach dem Zusammenschluss mit Karstadt rechnet die Arbeitnehmervertretung von Kaufhof mit einem Jobabbau. „Wir gehen naturgemäß vom Schlimmsten aus“, sagte Gesamtbetriebsratschef Peter Zysik (54) der „Bild am Sonntag“ (BamS) laut Vorabbericht. „Aber wir werden alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, dass es zu keinem sozialen Kahlschlag kommt.“

Personalabbau und Missmanagement des kanadischen Voreigentümers HBC habe Kaufhof erst in eine Schieflage gebracht. „Wir waren profitabel – bis die Kanadier kamen. Die haben uns kaputtgespart“, ergänzte Zysik. Vom neuen Eigentümer, der Signa Holding, verspricht er sich wesentlich mehr Kompetenz. „Ich habe die Hoffnung, dass mit Synergien bei Sortiment und Einkauf sowie innovativen Ideen dieses Warenhaus eine Zukunft hat.“

In Unternehmenskreisen rechnet man laut Zeitung dennoch mit einem weiteren Abbau von etwa 2500 Arbeitsplätzen bei Kaufhof. Karstadt-Chef Stephan Fanderl, der nun beide Warenhäuser führt, schloss aber bereits umfangreiche Filialschließungen aus.

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