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Nach Rassismusvorwürfen H&M ernennt Managerin für Vielfalt

Der Bekleidungskonzern H&M hat die Personalmanagerin Annie Wu zur Managerin für Vielfalt und Inklusion ernannt. Das Unternehmen reagiert damit auf Rassismusvorwürfe, die ein Affen-Pullover auslöste.

Die Bekleidungskette muss sich gegen Rassismusvorwürfe wehren. Quelle: Reuters

KopenhagenH&M hat nach Rassismusvorwürfen eine Managerin für Vielfalt und Inklusion ernannt. Die Personalmanagerin und langjährige Mitarbeiterin Annie Wu werde weltweit dafür zuständig sein, teilte die schwedische Bekleidungskette am Mittwoch mit.

Ein Werbefoto, auf dem ein schwarzes Kind einen Pullover mit der Aufschrift „coolster Affe im Dschungel“ trug, hatte Kritik ausgelöst. H&M schrieb auf Facebook, das Engagement des Unternehmens für Vielfalt und Inklusion sei echt, daher sei eine Person ernannt worden, die die Arbeit in diesem Bereich global voranbringen solle. Der Vorfall sei „komplett unbeabsichtigt“ gewesen.

Der Basketballprofi LeBron James und der Rapper Diddy hatten neben anderen empört auf die Werbung reagiert. Die Musiker The Weeknd und G-Eazy beendeten Partnerschaften mit H&M. In Südafrika war in einigen Läden der Kette protestiert worden.

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