Peter Agnefjäll Ikea tauscht seinen Chef aus

Der bisherige Ikea-Chef Peter Agnefjäll verlässt den Möbelhändler. Er wolle sich mehr Zeit für seine Familie nehmen, heißt es. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter.

Zehn Fakten zu Ikea
Ingvar Kamprad Quelle: REUTERS
Das Foto aus dem Jahr 1974 zeigt das erste in Deutschland eröffnete Ikea-Möbelhaus in Eching bei München Quelle: dpa
Ikea Köttbullar Quelle: dpa
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Der Ikea-Katalog ist beliebter als die Bibel
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Ikeas "Klippan" ist nicht nur ein Sofa für die Studentenbude, sondern auch ein kleines Kaff in der schwedischen Provinz. Quelle: dpa
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Ikea ist einer der ganz Großen auf dem weltweiten Holzmarkt Quelle: dpa
Ikea-Gründer Ingvar Kamprad Quelle: dpa/dpaweb

Der Möbelhändler Ikea tauscht seinen Vorstandschef aus. Zum 1. September übernimmt Jesper Brodin den Vorsitz der globalen Ikea-Group, wie das Unternehmen am Mittwoch am niederländischen Konzernsitz Leiden mitteilte. Gründe für das Ausscheiden seines Vorgängers Peter Agnefjäll wurden nicht genannt. Er wolle sich Zeit für seine Familie nehmen, sagte der Manager, der den Ikea-Konzern seit 2013 operativ geführt hatte. Er ist seit 22 Jahren bei Ikea, wird die Firma nun aber verlassen. Seine Entscheidung sei zu respektieren, sagte Ikea-Chairman Lars-Johan Jarnheimer.

Mit Brodin kommt ein Mann an die Spitze des Möbelhauses, der einiges an Erfahrung vorweisen kann. Der in Göteborg geborene Brodin ist kein neues Gesicht beim schwedischen Unternehmen. Er arbeitet seit 1995 in verschiedenen Positionen bei Ikea, unter anderem als Assistent des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Aktuell ist er Chef des Kreativzentrums „Ikea of Sweden“.

Ikea ist bislang vor allem für seine riesigen Möbelhäuser am Stadtrand und günstige Produkte bekannt, die meist selbst von den Kunden zusammengebaut werden müssen. Unter neuer Führung wollen die Skandinavier ihre Vertriebskanäle ausweiten. Bis 2020 wird ein Jahresumsatz von 50 Milliarden Euro angestrebt. Zuletzt waren es gut 34 Milliarden Euro.

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