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Ryanair-Piloten Anklage wegen Scheinselbstständigkeit

Wegen eines möglichen Betrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen fünf Verdächtige. Sie sollen in ein System scheinselbstständiger Piloten verstrickt sein und Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt haben.

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Seit 2011 dauerten die umfangreichen Ermittlungen an, nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Quelle: Imago

Koblenz Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat fünf Angeschuldigte wegen mutmaßlicher Verstrickung in ein mögliches System scheinselbstständiger Ryanair-Piloten angeklagt. Sie sollen als Verantwortliche zweier britischer Personaldienstleister in 920 Fällen keine Sozialversicherungsbeiträge für Piloten abgeführt haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Die von 2007 bis 2016 nicht bezahlten Beiträge für Ryanair-Piloten mit deutschen Heimatflughäfen sollen sich auf rund sechs Millionen Euro belaufen.

Die umfangreichen Ermittlungen hatten bereits 2011 begonnen. Ryanair hatte dazu im Oktober 2017 mitgeteilt, sich an die europäische Gesetzgebung zu halten und die Staatsanwaltschaft in ihrer Arbeit zu unterstützen.

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